„Die Datenmigration zwischen den USA und der EU wird zu einem zunehmenden Problem“’

Die anhaltende Unsicherheit darüber, wie die Datenmigration zwischen den USA und der Europäischen Union gesetzes- und regelkonform erfolgen kann, ist für viele Unternehmen ein wachsendes Problem. Dies stellt die amerikanische Wirtschaftszeitung Wall Street Journal in einem kürzlich erschienenen Artikel fest.

Laut Wirtschaftszeitung Immer mehr Unternehmen kämpfen mit der Frage, wie sie ihre Daten in naher Zukunft problemlos zwischen den USA und der EU verschieben können, aber unter Einhaltung der verschiedenen Compliance-Regeln. Insbesondere, diese, hauptsächlich amerikanisch, Unternehmen fragen sich, inwieweit die strengeren europäischen Vorschriften im Bereich Datenschutz ihre Aktivitäten in der EU einschränken werden.

Strengere EU-Gesetzgebung

Im letzten Jahr, die EU hat strengere Vorschriften eingeführt, die es bestimmten Unternehmen verbieten, amerikanische Technologieunternehmen zur Speicherung und Verarbeitung von Daten zu nutzen. Dies soll die Privatsphäre der Bewohner der 27 Mitgliedsstaaten. Das Wall Street Journal stellt fest, dass diese Vorschriften den Datenverkehr zwischen den USA und der EU zusätzlich verwirren.

Der Kern der Sache ist, dass weder die USA noch die EU noch einen Nachfolger des Privacy-Shield-Abkommens ausgehandelt haben. Privacy Shield war a 2016 Abkommen über den Schutz personenbezogener Daten von Bürgern der Europäischen Union, die in den Vereinigten Staaten verarbeitet werden.

Mitte 2020, diese Vereinbarung wurde vom Gerichtshof der EU für nichtig erklärt, das höchste europäische Gericht. Die im Privacy Shield vereinbarten Regeln für den Datenaustausch und insbesondere die Verarbeitung zwischen den USA und der EU würden den DSGVO-Vorschriften nicht entsprechen.

Dies lag zum Teil daran, dass die amerikanischen Behörden diese Daten noch anfordern konnten, obwohl europäische Daten in der EU gespeichert wurden. Laut dem Europäischen Gerichtshof, Die europäische Datenschutzgesetzgebung bleibt der Standard, wenn Daten in anderer Weise in anderen Ländern verwendet werden.

Nachfolge-Datenschutzschild ist nicht in Vorbereitung

Seit damals, die USA und die EU verhandeln über einen Nachfolger, aber ohne ergebnis. Obwohl bekannt ist, dass solche Rechtsverfahren lange dauern, die amerikanische Wirtschaftszeitung ist der Meinung, dass dies den Unternehmen nun immer mehr Probleme bereitet.

Zusätzlich, das Wall Street Journal weist darauf hin, dass in Ermangelung klarer (Privatsphäre) Gesetzgebung, sukzessive europäische Regulierungen führen dazu, dass amerikanische Technologieunternehmen ihre Dienstleistungen immer weniger in der EU anbieten können. Im Laufe des letzten Jahres, viele Agenturen aus EU-Ländern haben ihre Dienste bei Technologieunternehmen eingestellt, weil festgestellt wurde, dass die Übermittlung von Daten an diese Unternehmen nicht im Einklang mit EU-Gesetzen und -Verordnungen stand.

Die Wirtschaftszeitung fordert deshalb mehr Klarheit darüber, wann die USA und die EU zu einer neuen Einigung kommen. Andernfalls, Mehr, insbesondere US-Unternehmen, werden weiterhin Probleme mit ihren Aktivitäten in der EU haben.