Das Tor-Projekt hofft, mit einer Crowdfunding-Kampagne 75,000 US-Dollar zu sammeln

Das Tor-Projekt hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um Geld für die Wartung des Browsers zu sammeln. Die Macher hoffen, 75,000 US-Dollar aufzubringen, um Fehler zu beheben und die Plattform zu warten.

Die Macher hinter dem Anomisierungsbrowser haben den jährlichen Bug Smash Fund wieder ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine jährliche Crowdfunding-Kampagne, bei der die Macher Geld sammeln, um sich Zeit für Bugfixes zu nehmen. Zusätzlich zu Browser-Softwarefehlern sind auch Netzwerkwartung, Fehlerkorrekturen auf der Metrikseite und Dokumentationsaktualisierungen erforderlich. Die Macher geben kein Ziel an, wie viele Fehler behoben werden sollen oder welche Priorität haben. Sie streben nach eigenen Angaben 75,000 Dollar an Spenden an, das sind etwa 73,000 Euro. Beim Tor-Projekt arbeiten viele Freiwillige, aber auch ein paar Menschen in Festanstellung. Als die Corona-Krise ausbrach, musste die Stiftung ein Drittel dieser Mitarbeiter entlassen, weil die Zahl der Spenden zurückging.

Die Gründer des Browsers sagten, dass sie dieses Jahr an Connection Assist gearbeitet haben, einer Funktion, die es einfacher macht, Knoten zu wechseln, die durch Zensur blockiert sind. Unter anderem gab es auch einen besseren Support über Telegram. Der Browser wurde außerdem stabiler gemacht und besser gegen Denial-of-Service-Angriffe und Netzwerküberlastung geschützt. Diese Entwicklungen bedeuten, dass „in Zukunft mehr Wartung erforderlich sein wird“.

Letztes Jahr hat das Tor-Projekt auch ein Crowdfunding für den Bug Smash Fund eingerichtet. Dann sammelte die Stiftung 107,000 US-Dollar, mit einem Durchschnitt von 60 US-Dollar pro Spende. Damals wurden 241 Fehler behoben, auch in diversen Bereichen in der Software und im Netzwerk.